Kundenempfehlungen beginnen mit einer Mission

Als Unternehmer sind Kundenempfehlungen eine der wichtigsten Kennzahlen für die Beliebtheit und schließlich auch den Erfolg des eigenen Unternehmens.

Wer zahlreiche Empfehlungen erhält, spart sich Marketingkosten oder kann sogar komplett darauf verzichten. Was ein virales Produkt ausmacht, habe ich bereits besprochen. Heute möchten wir uns konkret auf Empfehlungen konzentrieren. Denn es ist mein Ziel, so vielen Menschen wie möglich zu helfen, erfolgreicher im Unternehmen und mit ihrem Vermögen zu werden.

Wichtig sei auch zu bemerken, dass ich in meinem aktuellen Unternehmen leider keine aktive Empfehlungskommunikation fahre / fahren kann. Doch ich teile mit Dir mein Wissen aus vergangenen Unternehmen und natürlich von wichtigen Büchern wie »Purple Cow« oder »Start with Why«.

Warum wir mit dem »Warum« starten sollten

Erinnere Dich bitte kurz an eine Vorstellungsrunde, der Du beigewohnt hast. Was sagten die meisten Menschen? Name, Position, Aufgaben im Unternehmen, Fähigkeiten etc.

Doch niemand spricht von dem Warum!

Was wäre, wenn eine Dame spricht und sagt: »Vor 18 Jahren, als ich 13 Jahre alt war, starb mein Vater. Kein Herzinfarkt, kein Schlaganfall und auch kein Unfall. Er starb an einem eingewachsenen Fußnagel, der sich entzündete und zu einer Blutvergiftung führte. Darum habe ich mich entschieden mit allem, was ich leisten kann, Menschen dabei zu helfen gepflegte Nägel zu haben und verwirkliche dies mit Leib und Seele in meinem Nagelstudio.«

Würdest Du dieser Frau Deine Nägel anvertrauen, wenn Du das Gefühl hast, es könnte etwas entzündet sein? Würdest Du Sie einer Freundin empfehlen?

Wahrscheinlich ja – und das, obwohl Du keine Ahnung hast, wie gut sie wirklich ist. Aber wir trauen ihr automatisch.

Darum sollten wir in unserer Kommunikation mit dem Warum beginnen. Es zeigt Deine Mission und vor allem Deine Leidenschaft.

Wer braucht schon eine Mission?

In einem Gespräch heute, wurde mir verdeutlicht, dass eine Mission völliger Quatsch sei. Man hat es zwar im Studium so gelernt und viele Bücher berichten über eine Mission, doch das sei nur esoterischer Müll.

Das liegt vielleicht daran, dass die Person nie eine eigene Mission gelebt hat und nie wirklich an eine geglaubt hat. Als ich für diesen Artikel nach Missionen von Unternehmen gesucht habe, habe ich auch nur gequirlte Luft gefunden. Jetzt verstehe ich, warum jemand so denken könnte.

Doch eine echte Mission beginnt mit dem ersten Grund, warum Du ein Projekt oder ein Unternehmen startest. Irgend jemanden wolltest Du helfen. Vielleicht sogar nur Dir. Selbst wenn Du sagst: »Ich will Millionär werden«, ist dies eine legitime Mission.

Ein Student hat schließlich einst mit der Million-Dollar-Pixel-Website nahezu eine Million Pfund eingesammelt, indem er kleinste Werbeplätze auf dieser Website verkauft hatte.

Warum hast Du Dein Unternehmen einst gegründet? Erzähle diese Geschichte. Sie ist der Auslöser dafür, dass Menschen Dir folgen.

Ein gutes Produkt ist die Basis

Ein gutes Produkt setze ich für Empfehlungen voraus. Doch es wird selten der Grund sein, dass Deine Kunden völlig eskalieren und zu tobenden Fans werden.

Wenn es Dir reicht, dass zwei Menschen, die über Dein Thema sprechen auch auf Dich zu sprechen kommen, dann ist ein hervorragendes Produkt völlig ausreichend.

Solltest Du jedoch bevorzugen, dass man für Dich alles tun möchte, dann gehört meiner Meinung nach eine Mission ins Spiel. Denke an die Helden der bekanntesten Geschichten, die wir so lieben und liebten, weil wir gerne ein Teil davon wären.

Simba in König der Löwen kämpft für ein freies, grünes Land. Robin Hood hilft den Armen. Arielle möchte die Menschen erforschen und verstehen.

Jeder Held für sich stahlt eine eigene Mission aus und kommuniziert sie in Reden und Liedern. Sie sind Vorbild und Partner zugleich. Wir würden am liebsten in den Bildschirm hüpfen und Teil der Geschichte werden.

Nimm Deine Kunden mit auf einen Kreuzzug

Das Buch The Cult of the Customer geht so weit, dass es erklärt, wie Kunden zu Evangelisten werden, die für unser Unternehmen auf Kreuzzug gehen.

  1. Schaffe ein Ziel (Mission), das größer ist als Du selbst.
  2. Kommuniziere dieses Ziel und erst dann Dein Produkt.
  3. Menschen (nicht alle) werden Dir folgen und für Deine Marke auf Kreuzzug gehen.

Veröffentlicht von

Gero Gode

Money Coach Gero Gode gründete über 10 Unternehmen in 10 Jahren und betreibt einen Family & Friends-Fonds mit 30 Mio. Euro Volumen. Seine Lehren und Erfahrungen aus über 10 Jahren intensiven Forschungen hat er im Spiel-des-Geldes-Programm (SDG) zusammengeführt.

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